8. bis 24. August 2010
Verregneter Tag

Alex beim Kartenlesen
Gegen 9 Uhr weckt uns ein angenehm kühles Lüftchen und läd zum Frühstück ein, welches es wiederum in der kleinen Hütte gibt. Der Weg ist anfänglich leichter und weniger steil als gestern aber nach ein paar km fängt es zu regnen an. Da wir eh ein Stück Straße lang müssen können wir kurz im trockenen pausieren und entgehen so dem schlimmsten. Ein Blick auf den Onlinewetterbericht lässt nichts gutes vermuten, es soll regnerisch bleiben und nahe Null Grad gehen.
Unterwegs überraschen uns immer wieder Schauer, der schlimmste in einem kleinen sumpfigen und für mich sehr kräfteraubendes Stückchen. Erschopft gibt es Abendessen im Zelt und kurz danach regnet es nochmals stärker, hoffe der erholsame Schlaf kommt schnell..

Durch die Wildnis

Pausierender Wanderer
Nach dem Kaffee hatte dann der Regen (vorerst) wieder aufgehört und es ging weiter. Erstmal ein paar Kilometer die Straße runter und dann irgendwann links auf einen schmalen Waldpfad. Nach wenigen Metern schien der schon unüberwandbar zu sein: ein breiter, reisender Bach stellte sich uns in den Weg. Ein erster Überquerungsversuch endete mit einem nassen Fuß und es war erstmal eine neue Socke fällig :-) Ein paar Meter weiter fand sich dann aber eine Stelle, wo wir rüber kamen. Der Pfad war dann auch die meiste Zeit gut zu erkennen und es ging gut voran, aber das sollte nicht so bleiben. Badl verschwand der Pfad immer öfter und wurde abwechselnd durch Sumpflandschaften und Geröllwüsten ersetzt. Mit Karte, Kompass und GPS sind wir aber auch da durchgekommen und haben am Ende sogar den Weg wiedergefunden, der uns dann nach über 8 Stunden zu einem lauschigen Plätzchen am See geführt hat, wo wir dann für heute Nacht unser Lager aufgeschlagen haben. Naja... er könnte lauschig sein, wenn das Wetter nicht sie mies wäre.
Die Etappenlänge lag heute etwa im Plan, aufholen konnten wir aber nichts.

Kaffeepause
Wieder eine Nacht rum, leider müssen wir heute dieses idyllische Plätzchen am See verlassen. Der Weg führt zwichen dem Berg Saana und dem Saanajärvi zurück nach Kilpisjärvi... das Wetter ist inzwischen ziemlich bescheiden, es regnet immer mal wieder mehr oder weniger stark. Deshalb gab's kurz nach Mittag erstmal einen Kaffe zum Aufwärme, wo wir schonmal durch den Ort kamen. Hier war dann auch Zeit den Blogeintrag für gestern nachzuholen (hinter dem Berg gab's wohl kein Netz).