8. bis 24. August 2010
Brrrr!!!
Ein kalter, feuchter und nebeliger Morgen, Alex schlägt vor noch eine Stunde zu schlafen bis der Nebel weg ist :-). Aber dann macht er doch Ruckzuck Feuer das uns beim Frühstück wärmt. Bis wir zusammengepackt haben verzieht sich der Nebel fast vollständig. Ein letzter An-/Abstieg und ein paar Stunden später sind mir am Pallas, der den Meisten wohl als Startpunkt dient und uns Kaffee und WLAN für den verspäteten Blogeintrag bietet. 2h später erreíchen wir die Grenze des Nationalparkes und die Hütte Mäntyrova, in der wir auch nächtigen. Der Kamin braucht eine Weile bis er in Gang ist, macht dann aber kuschlig warm. Beim Kochen testen wir ausversehen den Rauchmelder. Gut zu wissen daß der funktioniert und auch kein bischen leise ist! Zur Belohnung gibts noch Puddung eine eine der angenehmsten Wäschen bishen :-)

Die letzten Berge

Unsere Hütte
Als wir heute erwachten und das Zelt verließen, war um uns herum alles im Nebel, die umliegenden Berge und Täler nicht zu sehen. Kalt war es dazu auch noch, also wurde erstal wieder ein Feuerchen geschürt, was auch ganz gut klappte. Nach dem Frühstück ging es dann auf zur letzten anstrengenden Etappe.
Schneller als erwartet erreichten wir das "Besucher-Zenturm" des Nationalparks. Dort gibt es ein kleines Hotel und ein Restaurant mit Bar, wo wir erstmal einen Kaffee tranken und den Blog-Eintrag für den letzten Tag nachholten (kein Empfang gestern). Dann ging plötzlich wieder nix mehr mit Internet und es trudelte eine SMS ein, mit dem Hinweis, ich hätte das Kostenlimit für Datenroaming im Ausland erreicht und eine Telefonnummer, die ich doch anrufen sollte, wenn ich es weiter nutzen möchte (Danke, liebe, fürsorgliche EU ;-) ). Dort erreichte ich dann eine nette Dame, die mir mitteilte, dass die zuständige Stelle nur werktags von 9-18 Uhr besetzt ist... super. Also erst morgen wieder Internet, aber zum Glück haben wir ja noch ein paar Handys dabei ;-)
Da der Tag noch jung war, haben wir gleich noch 5 km mehr in Angriff genommen, nach denen wir eine kleine Hütte nahe des Berges "Mäntyrova" erreichten, wo wir die Nacht verbringen werden. Die Hütte ist sehr gut ausgestattet, u. a. auch mit einem kleinen Gasherd, den wir gleich für die Zubereitung unseres Abendessens nutzten. Der Gasherd hat allerdings etwas mehr Power als unser kleiner Campingkocher, also sind gleich mal die Salami und die Zwiebelchen angebrannt, was wiederum den in der Hütte installierten Rauchmelder dazu veranlasste einen ohrenbetäubenden Lärm von sich zu geben. Erst Batterieentzug brachte ihn zum Schweigen (nach Abzug des Qualmes haben wir sie natürlich wieder angeschlossen).
Während es draußen unaufhörlich regnete, verbrachten wir den Abend also in dieser kleinen, durch einen Holzofen geheizten Hütte....