Wintertour im Oulanka-Nationalpark (Februar 2012)
Zurück in den Canyon...

Alex an der Myllykoski
Wieder ist eine bewölkte Nacht ohne Lichterschauspiel am Himmel zu Ende. Langsam wird die Zeit knapp...
Ein bestimmtest Bedrüfnis trieb mich schon sehr früh raus heute. Da man sich für einen "Toilettengang" raus in die Kälte besser voll einkleidet, macht's wenig Sinn, sich danahc wieder hinzulegen ;-)
Der Weg führte heute wieder durch die dick verschneiten Wälder und ber den ein oder anderen zugefrorenen Sumpf. Alles ist mit einer feesten Spur im Schnee versehen und wir mussten nicht selten heranrasenden Schneemobeilen aus dem Weg springen. Kein Zweifel - wir näherten uns wohl wieder mehr und mehr der Zivilisation :-) Ganz deutlich wurde das, als wir durch's kleine Örtchen Juuma kamen: jede Menge Wege, Straßne, Verzweigungen, Kreuzungen. Ganz schön verwirrend. Trotzdem fanden wir recht schnell zurück auf "unsere" Bärenrunde. Auch die Landschaft wurde wieder interessanter: Hier schlängelt sich der Kitkanjoki durch einen tiefen Canyon. Auf seinem Weg tost er durch viele Stromschnellen oder ist an den ruhigeren Stellen völlig zugefroren. Hoch oben über dem Fluss an den Hängen des Canyons entlang näherten wir uns dann etwa um 16 Uhr unserem Tagesziel, der Hütte "Siilastupa", die wir wohl wieder für uns allein haben werden...

Optischer Leckerbissen

Myllykoski
Ich sollte lernen besser mit meinem Schlafsack umzugehen, wache mitten in der Nacht wegen Überhitzung auf. Kaputze und Reissverschluss etwas öffnen hilft und der Rest der Nacht ist prima. Auch dank dem Fleecepullover der als Kopfkissen dient.
Der Morgen ist inzwischen reine Routine: Feuermachen, Frühstück (wieder Brot aber wegen dem ausgefallenen Frühstück vor kurzem mit doppelt Nutella und doppelt Honig), hinterher packen.
Der Weg ist wieder (!!! wie langweilig) ohne Schneeschuhe begehbar, eine sehr deutliche Scooterspur. Unterwegs müßen wir ein paar Mal entgegenkommenden Schneescootern ausweichen.
Gegen Zwei nähern wir uns Juuma und werden uns ob des Weges etwas unsicher, aber nach einer Weile Kartenlesen und tapfer weiterlaufen stoßen wir auf ein großes rotes Schild: Karhunkieros, unsere Bärenrunde ist wieder deutlich vor uns.
Es erwarten uns wieder einige verschneite Treppen die wir teils freiwillig, teils unfreiwillig rutschend auf dem Hosenboden hinabgelangen.
Die Gegend um die Myllykoski ist die bisher schönste, wie sicher auch die Anzahl der Fotos nach dem Trip verraten werden. Ein halbzugefrohrener Flußlauf, eine Hängebrücke und Vögel die im Fluß tauchen, um nur ein paar Höhepunkte zu nennen.
Bis zu unserem Ziel "Siilastupa" ist es nun nicht mehr weit. Diese Hütte liegt jedoch etwas abseits unserer Route, rund 1km müßen wir morgen nochmals zurücklaufen.