Laugavegur - Shop&Trek in Island
Die drei Flüsse

Watender Wanderer
Was ein Scheiß gestern abend. Aber was eine Nacht Ruhe doch ausmacht. Auch das Wetter hatte sich wieder etwas beruhugt. Zwar immernoch windig mit Schauern, aber hin und wieder ließ sich auch die Sonne mal blicken. Ein schnelles Frühstück, ein heißer Tee, Zelt abgebaut und es kann weitergehen.
Mit 16km Länge hatte ich heute eine eher harte Etappe erwartet, bei dem Höhenprofil, das wie bisher so antrafen. Am edne stellte sie sich doch als eher harmlos heraus. Das aufregendste waren da noch die drei (!) Furten, die es zu druchwaten galt. Die erste davon war auch noch eisig kalt, während die anderen mit etwas wärmer vorkamen. Spaßig war's in jedem Fall wieder, wenn auch beim wiederholten male etwas nervig, vor allem, wenn die letzte direkt vor dem Tagesziel, der Hütte am See Altavatn, liegt.
Alles in allem eine ereignisarme Etappe mit der üblichen, deshalb aber nicht weniger beeindruckenden Langschaft.

Werde nicht warm...
Es regnet die Nacht durch aber wie von der Platzwirtin angekündigt hat sich dadurch der Wind zurückgehalten und unser Zelt steht immer noch. Ab 8:00 hört es für immer längere Momente auf zu regnen und etwa eine Stunde später denke ich dann auch langsam ans aufstehen. Nochmal eine Stunde später sind wir marschbereit.
Die heutigen 16km sind recht eben und wir kommen wirklich zügig voran. Obwohl ich wieder in voller Montur (Stiefel, Regenhose) wird mir wegen des stetigen und teils starken Windes nicht wirklich warm und so wird es der für mich gefühlt kälteste Tag bisher. Nach etwa 9km erwartet uns die erste von vier Furten. Einfacher als gestern aber dafür arschkalt. Da es sich gestern bewährt hat und die anderen Furten bald folgen lasse ich wieder die Wattschuhe und Neoprensocken an. Die letzte und vierte Furt liegt dann auch noch direkt vor unserem Ziel. Glaube aber das liegt heute am Wetter, normalerweise sollte man wohl diese kleine Holzplanke benutzen die nicht mehr aus dem Wasser ragt.
Das Zelt steht trotz Wind schnell, die Heringe lassen sich leicht in den weichen Boden drücken und halten doch super.
Ich hänge einiges zum Trocknen ans Zelt. Gegen 17:00 zeigt sich sogar die Sonne wieder Richtig und Alex will Essen :-). Durch den Wind trocknen die Sachen schnell aber im Zelt wird es recht frisch, bis auf 6°C sinkt die Anzeige meiner Fenix. Da es außer dem See, Altavatn, und dem Wind nicht viel gibt folgt der Schlafsack recht früh.