Auf den Spuren des Bárðarbunga
Letzter Tag

Die Hütte Botni
Der letzte Tag verlief eher unspektakulär. Wir wachten bereits kurz nach fünf auf, es gab ein kleines Frühstück und wir packten. Unser Mitbewohner tat dasselbe und wie sich dann herausstellte hatte der Anblick unserer Schneeschuhe und unsere Berichte aus den Bergen auch ihn zur Umkehr bewogen. Schließlich war er auch nur mit leichten Schuhen und dem nötigsten Gepäck unterwegs.
Das Wetter war heute nicht so besonders. Immer bedeckt, kalt und immer wieder Abschnitte mit leichtem aber nicht weiter störendem Nieselregen. Anfangs ging es wieder über Lavafelder doch mit der Zeit wurde der Fluss, entlang dessen der Weg verlief, immer größer und die Umgebung immer grüner.
Etwa 2,5 Kilometer vor dem Ziel in Svartakot riefen wir die Nummer an, die wir vom FFA erhalten hatten, um die Fahrt zum nächsten Bushalt zu organisieren. Das schien soweit erstmal zu klappen und wir machten uns auf die letzten Kilometer.
In diesen 45 Minuten wurde der Regen dann doch noch so stark, dass wir völlig durchnässt in Svartakot ankamen, wo wenige Minuten später glücklicherweise unser "Taxi" eintraf.
Die Fahrt vor zum Godafoss dauerte etwa 30 Minuten, in denen der Regen nicht mehr enden wollte - gut, dass wir so früh aufgebrochen waren.
Am Godafoss angekommen überraschte uns unser Fahrer dann noch mit einer dicken Rechnung: Schlappe 25.000 Kronen, also etwa 170 € wollte er für die Fahrt haben. Was für eine Abzocke. Einfach verdientes Geld, wenn's keine Alternativen gibt. Vermutlich auch noch schwarz...
Am Godafoss warteten wir dann etwa zwei Stunden auf den Bus nach Akureyri - Zeit zum Aufwärmen und Trocknen.
Mit dem Bus waren wir dann schnell in Akureyri und fanden auch sofort eine Unterkunft mit der heiß ersehnten Dusche. Auch der anschließende Burger schmeckte nach vier Tagen Spaghetti besonders gut. Am nächsten Morgen sollte es dann um kurz nach 10 mit dem Bus runter nach Reykjavik gehen, wo wir die Mädels wieder treffen werden.