Auf den Spuren des Bárðarbunga
Sommerurlaub mit Schneeschuhen

Schneetreter
Das war so ja eigentlich nicht geplant. Aber so kommen sie wenigstens mal wieder raus. Vielleicht brauchen wir sie ja auch gar nicht.
Erstmal geht's ab Montag sowieso gemütlich zu fünft im Auto die Ringstraße gegen die Uhr.
Erste Station Skógar mit dem beeindruckenden Wasserfall. Dort bleiben wir vier Tage und machen ein paar Ausflüge bevor's dann weiter geht nach Klaustur (auch vier Tage) und dann nach Egilsstaðir.
Nach der letzten gemeinsamen Station in Húsavík und einer sicher spektakulären Whale Watching Tour trennen sich dann unsere Wege. Während die Mädels den Rest des Rings rumfahren machen Stephan und ich uns auf den Weg zur Askja, einem Vulkansystem im nördlichen Hochland.
Hier geht's dann bis auf über 1.000 Meter Höhe und wenn er in den nächsten drei Wochen nicht schmilzt, erwartet uns hier wohl noch einiges an Schnee.

Korpeen lebt...
Die letzte längere Outdoor-Tour in der kalifornischen Sierra Nevada hinauf zum Mt. Whitney war hier ja leider nicht vertreten. Handyempfang für einigermaßen zeitnahe Einträge hätte es da ohnehin nicht gegeben.
Anders ist das jetzt hoffentlich bei unserem zweiten Islandaufenthalt.
Der Blog-Untertitel ist vielleicht etwas übertrieben - schließlich ist der Bárðarbunga doch ein ganzes Stück weg von der Askja. Die Holuhraunspalte und das zugehörige Lavafeld, welches beim letzten Ausbruch auf über 80 km² anwuchs ist aber gleich um die Ecke. Lange Zeit war die ganze Gegend wegen der vulkanischen Aktivitäten gesperrt doch vor einigen Wochen wurde sie dann frei gegeben und wir können unsere Tour wie geplant durchführen.
Naja, wenn da nicht der in diesem Jahr wohl sehr strenge und lange Winter wäre. Es liegt momentan noch viel Schnee und es kommt hin und wieder auch noch neuer dazu. Aber es sind ja noch drei Wochen... :-)